Anti-doping

Die Anti-Doping Bestimmungen der internationalen Sportverbände sowie der nationalen Anti-Doping Organisationen stützen sich auf den WADA-Code.

Doping versteht sich als Verstoss gegen eine oder mehrere Anti-Doping Bestimmungen des einschlägigen Doping-Status.

Folgende Tatbestände gelten als Dopingverstoss:

Vorhandensein einer verbotenen Substanz, ihrer Metaboliten oder Marker in der Probe eines Athleten;

Anwendung oder der Versuch der Anwendung einer verbotenen Substanz oder einer verbotenen Methode seitens eines Athleten;

Vereitelung der Probenahme, Weigerung oder Unterlassen, eine Probe abzugeben;

Meldepflichtverstösse;

Unzulässige Einflussnahme oder der Versuch einer unzulässigen Einflussnahme auf einen Teil des Dopingkontrollverfahrens;

Besitz einer verbotenen Substanz oder von Hilfsmitteln zur Anwendung einer verbotenen Methode;

Verabreichung von verbotenen Substanzen, Gehilfenschaft und Mittäterschaft bei Dopingverstössen sowie der Umgang mit gesperrten Athletenbetreuern.

Die Anti-Doping-Organisation trägt die Beweislast für Verstösse gegen Anti-Doping-Bestimmungen, wobei die Anforderungen an das Beweismass in allen Fällen höher sind als die blosse Wahrscheinlichkeit, jedoch geringer als ein Beweis, der jeden Zweifel ausschließt.

Dopingsanktionen haben sich grundsätzlich an der Schwere des Verschuldens zu orientierten.

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